WrAkademischerMeister2014Sonntag 30. November 2014 – Universitätssportzentrum Schmelz,

Es ist ruhig auf der Schmelz, vom Fechtclub Vindobona keine Spur, den Gegnern huscht ein erleichtertes Lächeln über die Lippen. So ähnlich hätte es sein können, wenn es nicht ein preisgekrönter Spitzenfechter, des Fechtclub Vindobona, doch noch geschafft hätte am Turnierschauplatz aufzutauchen. Doch was geschah und wie kam es dazu?
Informationen höchst zuverlässiger Quellen zu Folge haben die Gegner schon in der Vorbereitungsphase versucht einen neuerlichen Triumph des FC Vindobona bei den Wiener Akademischen Meisterschaften zu verhindern. Beinahe hätten diese Unterfangen auch Erfolg gehabt. Trotz aller Mühen schaffte es dennoch ein Vindobona Fechter zum Turnier. Niemand anders als der legendäre Anton Knoll, welcher schon letztes Jahr diesen begehrten Titel für den Fechtclub Vindobona erkämpfen konnte.

Die Gegner waren  mit ihren Vereitelungsversuchen äußerst einfallsreich und beinahe wäre ihr Plan auch aufgegangen.

  • Präsident Philipp Kainz hat sich unter dubiosen Umständen das Bein gebrochen.
  • Jörg Mathé wurde mit einem Jobangebot in die Ferne gelockt.
  • Johannes Böhm musste auf seine Familie aufpassen.
  • Andrei Krupins Fernbleiben ist bis heute ungeklärt.
  • Albin Rentenberger hätte es fast in die Halle geschafft, doch ein Schlafanfall ließ ihn einfach nicht aufstehen.
  • Toni Knoll, der Titelverteidiger schaffte es mit letzter Kraft zum Turnier, auch wenn ihn beinahe dasselbe Schicksal ereilt hätte wie Rentenberger. Nur seinem unglaublich starken Willen ist es zu verdanken, dass er das Bett verlassen und sich auf die Schmelz schleppen konnte.

Als Knoll die Halle betrat ging ein Raunen durch die Menge – gefolgt von einem Moment der Stille.

Wer hinter den Sabotageakten steckt, ist noch nicht bekannt, die Ermittlungen laufen noch.
Knolls Turniersieg begann nicht ganz so glanzvoll, wie im Jahr davor, obwohl ihm wieder ein 15:0 Sieg gelang, welcher den Gegnern zeigte, welche Kräfte in ihm schlummern. Die Vorrunde verlief ungewohnt. Mit 2 Niederlagen von 7 Gefechten zeigte Knoll eine von ihm unerwartete Leistung. Dennoch mutierte Knoll nach einer kurzen und doch fast zu langen Mittagspause, wegen derer er beinahe die erste KO-Runde verpasste, zu einer unüberwindbaren Bedrohung für die Gegner und konnte erst durch den glorreichen Finalsieg gestoppt werden.

Ein Hoch auf Toni “Turniersieger” Knoll und den Fechtclub Vindobona.

Wir danke für die fairen Gefechte und gratulieren den weiteren Medaillengewinnern:

2. Bernhard Kirnbauer (TI)

3. Wilfried Mayer (WFK)

4. Robin Sanz (HSVWN)