Siegerehrung

Wie jedes Jahr um diese Zeit versammelten sich alle FC Vindobona Fechter zur einer Besprechung mit Grillage bei Jörg – diesmal in Graz. Ebenfalls in Graz fanden glücklicherweise zeitgleich die Staatsmeisterschaften im Fechten statt und Albin, Jörg und Toni entschlossen sich spontan daran teilzunehmen. Da Philipp nicht fechten konnte (und verletzt war) war auch schnell Österreischs weltbester Schiri gefunden.

Das legendäre Quartett machte sich mit Fanclub Manu auf die Schleichwege Richtung Halle und parkte den Mannschafts- sowie den Fan-Bus in die Einser-Parkplätze, die von den restlichen Teilnehmern aus Respekt freigelassen worden waren.

Wenige Sekunden später erschien das FC Vindobona Banner in der Mitte der Halle, die Gegner machten ehrfurchtsvoll weiträumig Platz. Nach dem Aufwärmen war der erste Turniertag erledigt und alle Vindobona-Fechter für die Runde der besten 32 qualifiziert. Also genossen sie den Abend bei einer gemütlichen Grillage.

Toni Knoll trainierte die ganze Nacht unter Aufsicht unseres Betreuers Philipp Kainz, was zu einer unvorhersehbaren Ermüdungsverletzung im Rücken führte. Toni Knoll wollte noch den Rettungswagen in die Fechthalle statt ins Spital leiten, doch eine Aufgabe war letztendlich unumgänglich und die vernüftigere Entscheidung. Der gesamte Druck lastete damit auf Albin und Jörg.

Doch Albin war mit den Gedanken schon zuhause bei seiner Frau und verlor gegen den erfahrenen HSV-Fechter Tesar. Jörg Mathé hielt sich nicht lange auf und schlug im ersten Gefecht den ungarischen Legionär Szasz. Dann ließ er dem motivierten Kärntner Felix Puchacher – gesetzt auf Platz 3 – 3 Treffer. Im Finale der besten 8 wartete der aktive Weltcupfechter Schmid, doch genau das sollte zu seinem Verhängnis werden. Unter dem Jubel des immer zahlreicher werdenden Fanclub Manu zog Jörg souverän in die Medaillenränge ein. Dort kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Favoriten auf den Staatsmeistertitel im Herrendegen 2015 mit dem besseren Ende für Hayek (WAT), der dann wie erwartet das Turnier für sich entschied.

Wir gratulieren Jörg Mathé zum 3.Platz sowie Hayek zum Sieg. Wie immer hat der FC Vindobona das Turniergeschehen bis zum Schluss entscheidend geprägt.